* Qatsi.eu - BWV 146 Wir müssen durch viel Trübsal in das Reich Gottes

Accueil  > arts > musique > Musiciens > BACH Johann Sebastian > Cantates > BWV 146 Wir müssen durch viel Trübsal in das Reich Gottes
BWV 146 Wir müssen durch viel Trübsal in das Reich Gottes


1. Sinfonia OK OK OK
(1er Allegro du concerto pour clavier BWV 1052)


2. Choeur OK
(Sur l'adagio du concerto pour clavier BWV 1052)
Wir müssen durch viel Trübsal in das Reich
Gottes eingehen.


3. Air Alto
Ich will nach dem Himmel zu,
Schnödes Sodom, ich und du
Sind nunmehr geschieden.
Meines Bleibens ist nicht hier,
Denn ich lebe doch bei dir
Nimmermehr in Frieden.


4. Récitatifo Soprano
Ach! wer doch schon im Himmel wär !
Wie dränget mich nicht die böse Welt !
Mit Weinen steh ich auf,
Mit Weinen leg ich mich zu Bette,
Wie trüglich wird mir nachgestellt!
Herr! merke, schaue drauf,
Sie hassen mich, und ohne Schuld,
Als wenn die Welt die Macht,
Mich gar zu töten hätte ;
Und leb ich denn mit Seufzen und Geduld
Verlassen und veracht',
So hat sie noch an meinem Leide
Die größte Freude.
Mein Gott, das fällt mir schwer.
Ach! wenn ich doch,
Mein Jesu, heute noch
Bei dir im Himmel wär !


5. Air Soprano
Ich säe meine Zähren
Mit bangem Herzen aus.
Jedoch mein Herzeleid
Wird mir die Herrlichkeit
Am Tage der seligen Ernte gebären.


6. Récitatifo Ténor
Ich bin bereit,
Mein Kreuz geduldig zu ertragen ;
Ich weiß, daß alle meine Plagen
Nicht wert der Herrlichkeit,
Die Gott an den erwählten Scharen
Und auch an mir wird offenbaren.
Itzt wein ich, da das Weltgetümmel
Bei meinem Jammer fröhlich scheint.
Bald kommt die Zeit,
Da sich mein Herz erfreut,
Und da die Welt einst ohne Tröster weint.
Wer mit dem Feinde ringt und schlägt,
Dem wird die Krone beigelegt ;
Denn Gott trägt keinen nicht mit Händen in
den Himmel.


7. Air (Duo) Ténor Basse
Wie will ich mich freuen, wie will ich mich laben,
Wenn alle vergängliche Trübsal vorbei !
Da glänz ich wie Sterne und leuchte wie Sonne,
Da störet die himmlische selige Wonne
Kein Trauern, Heulen und Geschrei.


8. Choral
Denn wer selig dahin fähret
Da kein Tod mehr klopfet an,
Dem ist alles wohl gewähret
Was er ihm nur wünschen kann.
Er ist in der festen Stadt,
Da Gott seine Wohnung hat,
Er ist in das Schloss geführet,
Das kein Unglück nie berühret.

haut de page